Konzerte 2017:

15.09.2017 Köln -Jungle Club

16.09.2017 Schüttorf - Komplex

06.10.2017 Hanover - Faust

07.10.2017 Berlin - Cassiopeia

30.1.15

Die Arbeiten gehen voran, Eisenpimmel sind fleißig wie ein Schwein. So wie´s ausssieht, kommt die neue Platte schon im Sommer oder Herbst raus, vorher gibt’s aber noch einen Spielfilm, den ein dazu Befugter ins Internet stellen wird, sofern ihm nicht ein dazu nicht Befugter vorweg kommt.

10.1.15

Um jeden Verdacht auf kulturelle Hörigkeit im Keim zu ersticken, beschliessen Kaputte Jugend Records spontan „Septembermorgen“ als T-Shirt in limitierter Sonderauflage im Januar oder wat für einen guten Zweck herauszubringen.

30.12.14

Da Silvester echt nur was für die Verpeilten ist, feiert Addi heute nix.

17.12.14

Bei einer Art Gespräch mit dem Label schreit Bärbel, daß „Septembermorgen“ megageile Kunst ist und wer das nicht erkennt, hat voll den Arsch auf.

14.12.14

Bärbel gibt zu, daß ihr Spitzen-Scherz mit dem Psychologiestudium auf das überwiegend männliche Publikum vielleicht etwas übertrieben wirkte, zumal sie in Wirklichkeit nämlich, und zwar schon lange, eine international anerkannte Künstlerin ist, allerdings nicht im Fachgebiet Geo-Physik, sondern in Grafik und Design, jaja, so ist das wohl, prust!, sie hat sich sogar schonmal 1997 erfolglos für eine Ausstellung in Unna beworben, sagt sie, dann mal hier und mal da, blablabla, danach die Verlegung auf Filigranlinoleumschnitte mit Burzeltusche, falls einem die Plakate der Peter Gabel Band etwas sagen. Der neueste Erguß von ihr trägt den Titel „Septembermorgen“ und soll nach eigener Aussage eine weitere, höchst lyrische Facette ihrer grazilen Persönlichkeit offenbaren. Gähn! Man kann´s mit einem Running-Gag aber auch echt übertreiben.

10.12.14

Um in der heutigen, schnelllebigen und witzigen Zeit überhaupt noch mithalten zu können eröffnet Addi, der überhaupt nicht rafft, daß das ganze Geschäftsgelaber gar nicht ernst gemeint ist (ist doch so, oder?) elf Jahre nach der letzten Pleite sein Bier-Taxi neu mit einer schönen Fuhre von drei Flaschen Pils nach Ruhrort.

9.12.14

Bärbel, 23, (Semester), Psychologiestudentin, erklärt, das postpubertäre Entwickeln von Ambitionen ist nicht witzig, sondern doof, doch zu spät, da sie Mütze mit der bekloppten Behauptung, er mache jetzt in Sozialarbeiter, schon voll verarscht hat.

8.12.14

„Fußballbilder! Mit geile Lattenknaller! Nur von mir“ schreit Wolle begeistert, als er von den lukrativen Geschäftsideen der beiden Jungunternehmer erfährt und jetzt auch was mit Wirtschaft machen will. Echt ein Spitzen-Humor, den die Jungs da haben!

7.12.14

Karl, der die letzten drei Tage unbeaufsichtigt zuhause verbracht hat, meint, es sei an der Zeit mal langsam eine eigene Unterwäsche-Kollektion herauszubringen. „Cool“ entgegnet Siggi, da könne er ja jetzt endlich guten Gewissens an seinem eigenen Duft arbeiten, was natürlich unfassbar witzig ist, sofern das ganze überhaupt als Witz gedacht war.

24.11.14

Bei Mütze im Block verschiebt sich die Abholung der Restmülltonne von mittwochs auf donnerstags.

21.11.14 – 15.38 Uhr

Song ist im Kasten.

21.11.14 – 15.10 Uhr

Bobo kauft sich neue Schuhe. Er ist der Typ, der den Einzelhandel unterstützt. Entschlossenes Auftreten, klarer Blick, Haare etwas länger. Die Schuhe sind super, das spürt man sofort, also kommt Bobo aus dem Laden und muß direkt eine rauchen, weil, die Schuhe sind super. Klar, rauchen ist doof, die Schuhe sind super, aber wer war nochmal die Olle mit dem scheiß Öko-Tabak, war das Corinna? Ey, geil, sogar noch an Dosenbier gedacht, linke Hand erstmal schön in die Socken schieben und „brumm“ macht der Bus, der vorbeifährt. Bus! Oh! Bus! Schlamm spritzt, Rußpartikel tanzen Samba, Leute winken. Bobo nicht. Bobo raucht im Stehen. Wie soll man auch winken, in der Plastiktüte neue Schuhe, in der Jacke Dose Bier, in den Gesichtszügen des Mannes Züge von Hoffnung, Erwartung und blanke Vorfreude, aber Hoffnung auf was? Duisburg, wa? Schon möglich. Schwarze Streifen an der Seite, die neuen Schuhe, das Kunstleder mariniert in Senftunke mit Sohlen aus Weichgummi für einen besseren Grip auf den Straßen der Hoffnung, aber Hoffnung auf was nochmal? Schnürsenkel? Keine Frage, sind dran am Schuh. Wieso die jetzt in blau sind, weiß Bobo auch nicht, aber er weiß, daß Howlin Wolf den Blues hatte, erinner dich an Baumwolle, doch die doofen Menschen ziehen einfach so vorbei, in den Taschen unnützer Konsumscheiß aus Plastik. Die Umweltwichser können die Erde ihren Kindern überhaupt nicht so übergeben, wie sie sie mal vorgefunden haben, obwohl das echt ein super Spruch ist, viele sind sogar zu blöd zum Bahnfahren und können vermutlich noch nicht einmal auf Sesam ficken, aber die Schuhe hat Bobo. Damit wird er Treppen steigen wie ein Ochsenfrosch. Komisch, daß die Zigarette so komisch schmeckt, obwohl, die war schon so verbogen, klar, vielleicht liegt´s am Strahl, aber schöne Farben so, mal kucken, neue Schuhe, geiles Licht heute, lass mal ´n Song machen.

18.11.14

Siggi startet seinen täglichen Blog im eigenen Tagebuch mit den Worten: „neue Jacke kaufen (Vogelscheiße)!“

17.11.14

Heizöl ist so billig wie seit drei Jahren nicht mehr und Mütze ißt eine Lakritzschnecke als ob nix wär.

7.11.14

Weil die Lokführer streiken, sind die Leute, die keine Arbeit haben, nicht unpünktlich. Schon wieder Pluspunkte beim Amt!

6.11.14

St. Martin. Wolle hat die Lampe an.

30.10.14

Die Frau, die bei dieser Internetauktion vor einer Woche eine Million Euro für Karls Pimmelwärmer geboten hat, soll sich nochmal melden! (sorry, Karl dachte, das wäre ein Witz)

18.10.14

Auf der Hinreise zum Konzert in Osnabrück zeigt sich mal wieder, dass es sich als VIP gut leben lässt. Mütze trinkt Blubberwasser mit Fußgeschmack, Karl mampft Frikadellen wie Sand am Meer und Siggi leckt mit seiner flinken Zunge Kirsch-Minz-Pastillen ins sexuelle Nirvana.

„Noch ´n Bier, Bobo?“

„Wieso, wieviel kommen denn noch?“

Es gibt kaum schönere Anblicke, als Wolle in hingebungsvoller Entspannung an seiner dämlichen Elektrozigarette ziehen zu sehen, aber es gibt sie. Zum Beispiel in Form von publicityscheuen True-to-your-heart-Punks, beziehungsweise ihrer fotogenen Frontfresse mit Halsband, Tampons und alles. An einer Autobahnraststätte kauft Singdrossel Bärbel eine kleine Portion Eierlikör zum Lockermachen, weil die doofe Nuss ihre große Portion zum Wachwerden zuhause vergessen hat. Sie zahlt mit ´nem Zehner und bekommt von den aufmerksamen Damen, die sie natürlich sofort erkennen, über 40 Euro Promibonus raus, während die Jungs im Bus Fußball hören und sich freuen, daß Bayern heute voll verkackt und weniger als acht Tore schießt.

Der Eierlikör ist schon vor dem Soundcheck alle und zwei Schöngeister vor der Halle laufen schon vor dem Konzert weg. Sonst alles wie immer. Eisenpimmel = Bumm.

Auf der Rückfahrt muß einer, die anderen mit akuter Pissblase ansteckend, mal kurz in die Botanik, also hält der Bus auf einem unbeleuchteten Pampa-Parkplatz und nach erfolgreichen Geschäften legen sich alle plötzlich auf den Boden und betrachten die Sterne wie in einem finnischen Film von Matti Hypptympinnen. Wenn es eine Band in Deutschland gibt, die hart daran arbeitet, nicht die Bodenhaftung zu verlieren, dann die hier.

„Fuppty“ macht die Zündkerze wie in einem finnischen Werner-Comic.

Die Rückfahrt offenbart weitere tiefe Einblicke in die Seelenleben ambitionierter Künstlerseelen.

Souvenirscheissverkäuferin Ilona, die zwar kein „ch“ sagen kann, aber durch gekonnte Sales-Promotion inzwischen gut einen im Schuh hat, überrascht zunächst mit der Behauptung, sie könne bei „Bang Boom Bang“ problemlos nach einer halben Stunde einpennen und wenig später überrascht sie nochmal mit lauten Mallorcahits, auf die sie steht, aber nicht singen kann, aber tut, aber scheiß drauf, Osnabrück ist nur einmal im Jahr, Duisburg ist ja immer.

17.10.14

Auf der Hinreise zum Konzert in Aachen kommt der Bus an riesigen Braunkohlekraftwerken vorbei, was die Stimmung in der sensiblen Band nachdenklich werden lässt, Stichwort Energiepolitik und so. Die Laune bessert sich erst eine Minute später in Form von lautem Gegacker, als sich herausstellt, dass Souvenirscheissverkäuferin Ilona kein „ch“ sagen kann, also weder in blau wie in „stich“, noch in grün wie in „tach“, doch dann kommen wieder Braunkohlekraftwerke und der Spuk ist zum Glück vorbei.

9.10.14

Bärbel ist Gaststar in einem Video der Gruppe Sondaschule, in dem sie eine skrupellose Geschäftsfrau spielt.

20.9.14

Karl kauft sich einen neues Bass. Diesmal einen roten. Geil. Paßt hervorragend zu den Socken.

12.9.14

Wolle erwähnt beiläufig in einem Interview für ein Punkrockradio-Internet-Netz-Fanzine über 30 mal das P-Wort „Illemann“, aber kein einziges mal das F-Wort „Otze“, woraufhin ihm Bärbel rät, er möge seinen Exismus zukünftig mal etwas gerechter verteilen.

9.9.14

Weil sich seine Ex-Freundin seit über dreißig Jahren nicht mehr bei Siggi gemeldet hat, kann sie ihn jetzt endgültig mal am Arsch lecken.

4.9.14

Lieblingsbaum der Deutschen: Tanne. Lieblingsbaum von Eisenpimmel: Kastanie.

24.8.14

Bobo wird in Bochum von Toto & Harry mit den Worten „komm, gehnse weiter“ freundlich, aber massiv bei Dreharbeiten gestört.

23.8.14

Aufgabenstellung: Auf Mützes Geburtstagsparty kommen 11 Frauen, 13 Männer, 5 Kinder, 6 Kästen Bier, 2 Kästen Limonade, 2 Packungen Salzcräcker und hinterher noch ne Pizza vom Partyservice.

Situation: Leichte Bewölkung, 22 Grad, spät dunkel.

Frage: Geht das?

Lösung: Ja / Nein

(bei Touchscreen bitte drauftippen)

20.8.14

Nachdem die Sache mit dem Geburtsdatum rausgekommen ist, beschließt Bärbel, ihr Privatleben zukünftig geheim zu halten.

11.8.14

Die Arschtauben vom leerstehenden Nachbarhaus kacken Addi den Hof voll. Addi revanchiert sich mit einer saftigen Wurst an der richtigen Stelle.

30.7.14

Beim Baden im Töppersee schwimmt plötzlich eine Seemöse an Karl vorbei, der eigentlich gar nicht so oft schwimmen geht, wie andere vielleicht denken, während ihm am Ufer drei Jugendliche die Sachen klauen, einer davon mit weißen Schuhen.

20.7.14

Siggi weigert sich Klebstoff zu schnüffeln.

1.7.14

Wolle behauptet, gestern eine Tiefkühl-Lasagne gegessen zu haben, die voll zum Kotzen schmeckte, was aber wahrscheinlich gelogen ist, weil das mit den ganzen Geschmacksverstärkern heutzutage ja gar nicht geht.

30.6.14

Weißt du, wer gar nicht mal eine so schlechte Stimme hat – Paul Barrere!

28.6.14

Wau, das ging schnell! Das T-Shirt zur „Füße hoch, Fernsehn an, Arschlecken“-Platte ist gerade mal fünf Jahre nach Erscheinen der Platte fertig und wäre somit quasi erhältlich, wenn man es hier bestellt. Kuck, hier, klick, gefällt mir: Die Grundfarbe ist schwarz, am Oberarmdingens steht der Bandname mit dem Zusatz „Streetwear“, logo, und vorne drauf sind drei hellblaue Höhlenmalereien. Die linke zeigt die Käsemauken von wem auch immer, die mittlere präsentiert einen Fernseher, wie er original bei Karl Arsch im Wohnzimmer steht, und die rechte, naja, ach, egal: zwei Titten, die an einer Zunge lecken. Fragt sich, wer die Scheiße kaufen soll, aber sich ist auch der einzige, der sich das fragt.

13.6.14

Nur ein Jahr nach dem Ballermannknaller „Plastic Bomb“ von Poison Idea spielen Eisenpimmel zum zweiten mal in ihrer Existenz eine fremdsprachige Coverversion ein, aber ob „Girls just wanna fun have“ auch tatsächlich im April 2015 auf dem CD-Sampler „Beilage“ einer berühmten Musikzeitschrift erscheinen wird, hängt davon ab, ob.

12.6.14

Da das Studio beim Nachhausetorkeln auf der anderen Rheinseite im Stadtteil Homberg liegt, sehen Eisenpimmel beim Hinknallen verhältnismäßig viele Schiffe.

11.6.14

Der 24. Studiotag. Damit sein Gesang besser wird, schenkt Addi Siggi ein Buch über Jimmy Page. Es wirkt. Nur zwei Stunden später singt Addi seinen Part bei Lied Nummer 4 super ein.

10.6.14

Der 23. Studiotag. Happy Birthday, liebes Studio!

7.6.14

Nachdem Karl gestern einen halben Tag lang wegen Bauarbeiten kein Wasser in seiner Hucke hatte läuft es jetzt wieder. Ha! Direkt mal ´n Ei kochen!

3.6.14

Wolle hat sich beim Einkaufen voll verarschen lassen. Seine neue E-Zigarette produziert keinen Rauch, sondern Strom.

2.6.14

Zur großen Überraschung aller gibt es im Studio eine neue Biersorte in handlichen grünen Fläschchen, die anderen Flaschen waren ja immer braun, die gibt’s aber auch noch. Da kann man nun von halten, was man will oder sich selber mitbringen.

22.5.14

Im Leben eines Mannes gibt es Phasen, in denen er an Untersohlenjucken leidet.

12.5.14

Nach jahrelangem Hick-Hack hat Bobo endlich seinen Führerschein wieder.

10.5.14

In einem fragwürdigen Moment fragt Addi den Sänger von Slime, ob er nicht als Gast an der Rock-Oper mitwirken möchte und der Sänger von Slime fragt, wieso man nicht Guildo Horn fragt und dann kommt im Radio was witziges und alle müssen lachen.

1.5.14

Tag der offenen Hose, doch beim Einlochen muß Bullauge Siggi feststellen, daß er mal langsam eine Brille braucht.

30.4.14

Der Boom ist ungebrochen. Innerhalb von nur einem Monat verkaufen Eisenpimmel fünf (!) Exemplare ihres aktuellen Top-Tonträgers an acht verschiedene Musikfreaks.

7.4.14

Nach monatelangen schlechten Erfahrungen mit Pansenersatzstoffen stellt Bärbel auch bei ihrem Hund „Speedy“ die Ernährung um. Statt komplizierten Dosenfraß bekommt der Bello jetzt eine einfache Mischung aus exakt abgewogenem rohen Fleisch, rohem Gemüse und rohem Obst, dazu ziemlich genaue Mengen an Spurenelementen, Vitaminen, Calzium, Spirulina, Hagebuttenschalen, Grünlippmuschelextrakten, Indischen Flohsamenschalen, Bärentraubenblättern, Schließgraswurzeln und Methylsulfonylmethan. Dazu ein Schuß Lachsöl. Die einfachen Dinge sind doch oft die Besten.

6.4.14

Nach jahrelangen guten Erfahrungen mit dem Zeug stellt Bärbel endgültig ihre Ernährung um. Statt Bier jetzt nur noch Eierlikör.

20.3.14

Um heutzutage als Punkband bei Null rauszukommen, benötigen Eisenpimmel mal langsam eine amtliche Myspaceseite, sagt der Dödel vom Rock-Büro und wo er Recht hat, hat er Recht.

14.3.14

Wer eine total ausgeflippte Idee hat und den ersten Song seiner neuen Platte „Intro“ nennt, bekommt eine große Portion Pommes.

10.3.14

Bärbel versucht, den Computer wieder umzustimmen, Stichwort George Orwell, 1984 und so weiter, ja, wo sind wir denn hier?

9.3.14

Bärbel fragt, ob ein Computer vielleicht auch ihre Gesänge einspielen kann, damit sie in der Zeit ein bißchen an der Börse zocken kann. Björn, der die Aufnahmen macht, meint, das geht voll klar.

8.3.14

Für die Ska-Nummer will Wolle ein paar dufte Bläser organisieren, aber das ist natürlich albern, da man sowas heutzutage alles am Computer machen kann.

5.3.14

Die Proben für den dritten und letzten Block der Rock-Oper beginnen und enden nur eine Stunde später. Wieder drei Songs fertig! Schon jetzt ist abzusehen, daß das ganze wieder eine ausgesprochene Zielgruppenscheisse werden wird.

4.3.14

In Deckung Kanzler! - die Platte wird jetzt eine wahnsinnig dicke sozialpolitische Zündschnur haben, aus ganz trockenem Stroh, die sich durch die ganzen Songs zischt, pffffzzzzz, dreh, dreh, schlängel und so, und dann irgendwann „bumm“ macht.

3.3.14

Das Thema der Rock-Oper, das zum Glück schon feststeht, wird nochmal überdacht und verworfen.

Tabak ist raus, das Proletariat drin!

27.2.14

Wolle und seine dämlichen Elektrozigaretten!

20.2.14

Addi hat sich auf dem Flohmarkt ein elektrisches Kaugummi gekauft. Super – jetzt braucht er gar nix mehr machen!

20.1.14

Eisenpimmel tippen mal irgendeine Scheisse in´s Internet und lassen sich nach zehn Minuten wieder rausschmeissen. Wär das Thema also auch durch.

14.1.14

Ja, warum denn nicht fragt Janina und die email von Eisenpimmel antwortet, daß Eisenpimmel nicht so die kommunikativen Typen sind. Alles innerhalb eines Tages! Die Zeit rast nur so vorbei. Merken für die Rock-Oper!

13.1.14

Janina heute offline, gestern zuviel Kartoffelsalat, morgen wieder im Netz.

12.1.14

Das stimmt, antwortet die email von Eisenpimmel.

8.1.14

Janina aus Cottbus schickt eine email und stellt fest, daß Eisenpimmel nicht im Chat-Room sind.

31.12.13

Silvester. Jedes Jahr die gleiche Scheiße.

29.12.13

Wieso kann man am Himmel immer nur 4 Sterne sehen?

- wat weiß denn ich!

27.12.13

Punk im Pott. Der Veranstalter behauptet, daß in diesem Jahr dort jede Band spielt, die es gibt, deshalb dauert´s auch zwei Tage. Eisenpimmel, die in diesem Jahr dort nicht spielen, sind beeindruckt und beglückwünschen den Veranstalter per Telegramm zu diesem Guiness-Buch-Eintrag.

2.12.13

Karl hat Arbeitshass. Wer weiß, vielleicht wird auch diese Komponente menschlicher Gefühle irgendwo einfliessen - oder umgekehrt.

1.12.13

Geil, Nikolaus!

30.11.13

Der zweite Block der Rock-Oper wird aufgenommen. Schon jetzt ist abzusehen, daß die gesellschaftspolitische Brisanz dieses einzigartigen Materials...äh..ficken.

5.10.13

Auf dem Weg nach Stuttgart treffen Eisenpimmel an der Autobahnraststätte 34-IV auf eine Hardrock-Band, die in ihrem Bus einen aufblasbaren Backstageraum mitgenommen hat. Nicht nur Karl Arsch bekommt leuchtende Augen.

4.10.13

Mützes Feedback beim Soundcheck in Wiesbaden wird für den Echo nominiert.

22.9.13

Die Band beschließt, die weltpolitischen Ereignisse der letzten Tage in die Rock-Oper mit einfliessen zu lassen. Und die ganze Scheisse, die so passiert. Fernsehen und so.

21.9.13

Eisenpimmel in Essen. Salzkartoffeln auf dem Teller, in der linken Hand ´ne Gabel, in der rechten ´ne Kippe, dazu Gespräche über die weltpolitischen Ereignisse der letzten Tage und die ganze Scheisse, die so passiert, denn das Fernsehen ist da und macht ein Interview. Schon irre, die Technik heutzutage und auch, was mit Alkohol alles möglich ist.

20.9.13

Eisenpimmel in Luzern. Kulturschock für alle. Souvenirscheissverkäuferin Natta trinkt nach Monaten der Abstinenz endlich wieder Alkohol und verliert nach dem Konzert den Beutel mit der ganzen Kohle für die vier verkauften CDs. Am nächsten Morgen findet sich der Beutel mit der ganzen Kohle für fünf verkaufte T-Shirts in Bärbels Rucksack. Weiber!

15.9.13

Bobo trommelt ein paar Takes gutes Zeug. Um zehn Uhr morgens. Der verrückte Hund!

30.8.13

Siggi, der schon am nächsten Morgen in voller Montur einsatzbereit am Frühstückstisch sitzt, erntet ein paar bewundernde Blicke, als er die Bedienung allen Ernstes fragt, ob das Ei, das im Becher vor ihm steht, vom Huhn oder vom Schwein ist.

29.8.13

Dank optimistischer Planung und einer guten Portion Gelassenheit erreicht der spirituelle Haufen mit der Aura eines Büffels das Gelände des Spirit-Festivals etwa zehn Minuten nach seinem Auftritt. Der Fachmann nennt sowas „Zeitverschiebung“. Siggi, der alte Mann, ist zärtlich berührt von dem Gedanken, daß er mit seiner Gang auf dem Spirit-Festival spielen darf und hat extra eine Spirit-Nummer einstudiert, besser gesagt die Tanzschritte, nämlich „Mr. Skin“ vom dritten Album, also rechter Fuß zweimal kurz vor, dann leicht zur Seite, dann mit links nachziehen, Arme nicht vergessen, und Drehung, klar, kennt man ja. Doch leider ist die Bühne zu klein und mit Spirit läuft auch nicht mehr so viel. Nachts verfährt sich Fahrer Cris zweimal auf dem Weg zum Hotel, was im Bus für gute Laune sorgt. Auch Bärbel verläuft sich, und zwar auf dem Weg in ihr Bett, was bei dem unbekannten, etwas verschlafen wirkenden Spielverderber auf Nummer 7 nicht so gut ankommt.

22.8.13

Ein neuer Song für die Rock-Oper entsteht - wie viele vor ihm aus einer simplen Idee heraus. Dann kommen oft weitere Ideen hinzu, teils sogar Impulse, und ehe man sich versieht, nee, und vorher, auch nicht, egal, guter Stoff!

21.8.13

Wolle auch nicht.

20.8.13

Mütze ist telefonisch für Bärbel nicht erreichbar.

19.8.13

Bärbel hat sich ein Handy andrehen lassen, mit dem man nur drei Ziffern (2,7 und 8) wählen kann.

12.8.13

Brian Setzer ist weit vorne!

9.8.13

Karl Arsch ist zwar wieder da, aber nicht so der gesprächige Typ.

1.8.13

Karl Arsch macht mit seiner Mieze eine Radtour an die oder der Ruhr, um sich oder sie eine gute Zeit zu haben.

30.7.13

Mütze kennt einen Amerikaner, der all seine emails liest.

29.7.13

Am Hauptbahnhof Duisburg (ja nu...) kommt Siggi (der Sänger von Eisenpimmel) einer entgegen, der ein Eisenpimmel-Shirt trägt (in seiner Größe). Menschen mal ganz privat in ihrer Umlaufbahn, das kann bei dem einen Münster sein, bei dem anderen in der Küche vielleicht, na und, warum auch nicht, wenn man sich drauf einlassen kann?

22.7.13

Probe. Addi kommt frisch aus dem Urlaub und hat vergessen, seine weiße Hose auszuziehen. Griechenland in all seiner Pracht. Dazu trägt er ein Käppi, unter dem sich die Locken seitlich nach Kreta ausrichten. Von weitem sieht er ein bißchen aus wie Didi Hallervorden, was der Stimmung aber keinen Abbruch tut.

11.7.13

Soeben hat sich Florian Schlack aus Bielefeld auf dieser Homepage ein T-Shirt und eine Platte bestellt. Er möchte das Streetwear-Shirt in schwarz XL (fette Sau!) und „Alte Kacke“ auf CD. Dazu noch zwei Buttons und ein Stück Seife und das ganze am liebsten per Post direkt nach Hause.

7.7.13

Wolle nimmt aktiv am Leben teil und verspielt sich bei H-Dur.

3.7.13

Der Müll bleibt erstmal da, wo er ist.

1.7.13

Im Proberaum von Operation Semtex, den Eisenpimmel seit Januar mitbenutzen, müßte mal der Müll rausgebracht werden.

28.6.13

Krisentreffen. Brainstorming. Pizza, Bier und unzählige Zigaretten.

25.6.13

Cis, Fis, CDU, SPD, Hopfen, Gerste - wo ist eigentlich der Unterschied? Man beschließt, die große Informationsveranstaltung am 28.6. im Marientorbunker zu besuchen.

24.6.13

Oder doch nicht?

23.6.13

Nix: Fis ist raus – Cis ist drin!

22.6.13

Ha! Fis is in the house!

20.6.13

Soll Lied 15 der Rock-Oper lieber in E-Dur oder Fis sein? Danach kommt jedenfalls ein G. Und der Refrain ist in A, bevor es dann wieder in E-Dur oder Fis reingeht. Die Bridge wäre dann in C, je nachdem, was besser ist, aber das Solo dann wieder in E-Dur oder Fis, nur doppelt so schnell gespielt, vom Schlagzeug her, Bass und Gitarre halten aber das bewährte Vierzehntel-Tempo und der Gesang nur so „oh-oh-oh“ und ein paar Worte zum Thema. Irgendeine Meinung?

2.6.13

In der Innenseite eines Kronkorkens einer bekannten Biermarke entdeckt Karl Arsch die magische Zahlenkombination CV-24-DG und verliebt sich sofort in den Klang dieses schönen Namens für einen Erstgeborenen.

18.5.13

Bundespresseball oder sowas in der Art. Am Nachmittag macht Bärbel ein Interview mit einem Moppedmagazin, was angesichts ihres röhrenden Gekeifes irgendwie rüberkommt wie Arsch auf Eimer. Siggi hingegen ist relativ funktionslos, erst recht, nachdem er den Radiofritzen höflich gebeten hat, ihn nicht mehr zu beachten. Am frühen Abend kommt Karl. Arsch voll, toll!

Eisenpimmel akustisch auf einer winzigen Anhänger-Bühne auf dem riesigen Gelände des Ruhrpott-Rodeo-Festivals, wo Vorstadt-Gringos Pillemann-Lieder auf den Zähnen kauen und Biermarken den Weg zum Saloon pflastern.

Mangels Akustik wird die alkoholgeschwängerte Performance zum bejubelten Auftritt, denn was man schlecht hören kann, denkt man sich einfach schön. Eine verblüffende Erfahrung für alle. United ohne Ende.

4.5.13

Oschatz liegt in Sachsen

der Bus der hat drei Achsen

Damit fährt er alle Mann

und hält auch in Oschatz an.

3.5.13

Ingolstadt. Hinfahren. Konzert spielen. Wegfahren. Super.

19.4.13

Eisenpimmel beenden ihr lebenslanges Auftrittsverbot im Druckluft Oberhausen mit einem Auftritt im Druckluft Oberhausen.

2.4.13
Ein Kollege von Wolle meint, daß sich dieses „Pils“, von dem alle sprechen, irgendwann dauerhaft durchsetzen wird.

20.3.13
Irgendwie ist das Wetter scheiße.

11.3.13
Eisenpimmel buchen das Studio, um die beiden Songs aufzunehmen, bevor man sie wieder vergißt.

10.3.13
Der zweite Song für die Rock-Oper ist fertig. Er eiert thematisch nicht rum, beschränkt sich auf Ereignisse, die geschehen und hat eine klare Aussage in verschiedene Richtungen. Nach „Staat hau ab“ und „Skat mit dem System“ entsteht ein weiteres Manifest geballten Fausttums, soviel steht mal fest. Nun wird auch irgendwie klar, warum Eisenpimmel vielleicht nicht direkt zum Stoßtrupp politisch motivierter Punkbands gehören, aber die ohnehin viel wichtigere zweite Reihe eigentlich hervorragend besetzen.

3.3.13
Bärbel meint, das sei kein Argument.

2.3.13
Da Bärbel 15 Sprachen fließend spricht, soll sie den Song singen.

1.3.13
Es stellt sich dummerweise heraus, daß das zu covernde Lied in Englisch ist. In diesem Moment ist Siggi als Sänger raus aus der Nummer. Er will lieber erstmal Deutsch lernen.

28.2.13
Die Typen vom Plastic Bomb fragen Eisenpimmel, ob sie eine Coverversion von einem Lied einer Ami-Band machen wollen. Siggi, der Blödmann, kennt weder Lied noch Band und sagt spontan zu.

21.2.13
Auch nicht schlecht.

20.2.13
Karl kennt einen Fliesenleger, der sich selber einen blasen kann.

17.2.13
Siggi kennt ein Orchester, das man einbauen könnte, um Vegetarier zu beeindrucken.

15.2.13
Mütze regt an, auf Fruchtfleisch in den Liedern zu verzichten.

14.2.13
Brainstorming im Think-Tank. Das Obst-Ding scheint sich durchzusetzen. Karl will auf keinen Fall Löcher in den Stücken und Wolle findet, daß sich ein guter Eisenpimmel-Song in erster Linie durch Frische auszeichnet.
Bärbel meint, ein guter Musiker kann ohne weiteres Löcher durch Preisschilder überkleben, wogegen Addi auf große Holztafeln setzt und sich Siggi in diesem Prozess mehr als Filzstift sieht.

13.2.13
Na also! Das erste Stück der neuen Platte („Overtüre“) wird akribisch geprobt, Ideen ausprobiert, Ideen verworfen, Tacheles geredet. Als sechsköpfige Band ist man in der Lage, gemeinsam Stücke einzustudieren. Durch diesen gruppendynamischen Prozess kann sich jeder als Persönlichkeit ernstnehmen, ist aber auch immer der Mitmensch, dessen Qualitäten sich nicht im Musikalischen erschöpfen, sondern in weitverzweigten Interessen äußern – namentlich Bier, Tabak und verschiedene Brotbeläge. Zumal „Overtüre“ auch direkt einen Teil beinhaltet, in dem alle zusammen spielen und sieben Sekunden später kommt direkt noch einer. Man muß sich das in etwa so vorstellen wie einen Gemüsestand auf´m Markt, mit Pflaumen oder roten Äpfeln, völlig egal, Hauptsache Bio, wo dann der Verkäufer auch erstmal kucken muß, ob irgendwo in dem Obst ein Wurm ist oder ein Rhythmuswechsel, der da nicht hingehört. Das klingt alles dermaßen plausibel, daß man beschließt, vielleicht nochmal eine Nacht darüber zu schlafen.

6.2.13
Die fünfte Probe im Zimmer 324, nachdem beim ersten mal laufend die Sicherungen rausgeflogen sind, in der Woche danach nur gelabert und gesoffen wurde, vor vierzehn Tagen auf einmal der Vermieter im Raum stand und beim letzten mal irgendwas mit dem Verstärker nicht stimmte, fällt aus, weil keiner Bock hat auf das ewige Nichtprobenkönnen.

31.1.13
Vierte Probe im Zimmer 324, nachdem beim ersten mal laufend die Sicherungen rausgeflogen sind, in der Woche danach nur gelabert und gesoffen wurde und vor sieben Tagen auf einmal der Vermieter im Raum stand.

24.1.13
Dritte Probe im Zimmer 324, nachdem beim ersten mal laufend die Sicherungen rausgeflogen sind und in der Woche danach nur gelabert und gesoffen wurde.

17.1.13
Zweite Probe im Zimmer 324, da beim ersten mal laufend die Sicherungen rausgeflogen sind.

10.1.13
Erste Probe im Zimmer 324, das die Gruppe Operation Semtex im Rahmen eines völkerübergreifenden Kulturaustauschs freundlicherweise zur Verfügung stellt. Der Raum im Bunker verfügt über elektrische Leitungen, einer typgerechten Sitzgruppe, einen Kotzeimer im Stand-By-Modus und bietet etwa 20 Menschen Schutz im Falle eines Luftangriffs.

29.12.12
Ein flockiger Auftritt bei Punk im Pott bessert zwar für ein paar Stunden die Stimmung, aber gegen die vorherrschende Grunddepression kann eine so unbeschwerte Musik wie Punk natürlich nicht anstinken. Als Eisenpimmel „Füße hoch, Fernsehn an, Arschlecken“ spielen, fühlen sich nicht wenige an Joy Division erinnert.

22.12.12
Na toll!!! War ja mal wieder der Klassiker! Nur weil sich irgendeine Maya verrechnet hat, was bei dem Namen auch kein Wunder ist, müssen wir alle jetzt weitermachen mit wat auch immer...

21.12.12
Weltuntergang. Menschheit tot. Laune im Keller.

20.11.12
Siggi besorgt Schlüssel für den neuen Proberaum gegen 30 Euro Cash.

29.10.12
Zum ersten mal in seinem Leben trinkt Addi Tee. Und zum letzten mal wird er mit so ´ner Nummer in den News auftauchen.

1.10.12
In einer Sondernummer einer großen Musikzeitschrift zum Thema „Bob Dylan“ werden Eisenpimmel mit keinem Wort erwähnt.

22.9.12
Mütze informiert den Rest der Gruppe darüber, daß es ihm wichtiger ist, was fremde Leute für sich behalten, als das, was andere von einem denken.

15.9.12
Osnabrück ist eine Stadt wie eine andere. Alles wie woanders, nicht mal ansatzweise anders gleich. Straßen, Häuser, Wege, die sich kreuzen, blabla, rote Ampel, Zebrastreifen und so weiter und so fort. Das Konzert allerdings ist super. Sowas gibt es nicht noch einmal. Licht, Sound, E-Gitarren! Unfaßbar! Am Ende singt Siggi im Rausch der Gefühle sogar „It´s a long way to the top“ von AC/DC, und das gar nicht mal so gut, aber als die Band den Song bemerkt, ist Siggi schon längst fertig mit der Nummer.

14.9.12
Das Konzert in Bremen ist seitens der Band das gewohnte Feuerwerk aus bedeutungsschwangerem Diskurspunk, was dazu führt, daß sich verhältnismäßig viele intellektuelle Frauen um die 50 vom Sex-Appeal dieser Gruppe angesprochen fühlen und ihre enge Verbundenheit zum Pillemannismus durch Handtaschenschwenken offensiv zur Schau stellen. Der Rest ist wie immer, nur daß diesmal keiner im Publikum kotzt, als Bärbel Eierlikör trinkt.
Der Veranstalter vergißt, der Band ein Zimmer für die Nacht zu buchen und Eisenpimmel legen sich nachts einfach in irgendein Hotel. Ein Fehler, denn das Frühstück ist komisch. Eier, Brötchen, alles da, aber wo ist das Bier? Und wieso sind Pfandflaschen als Zahlungsmittel nicht zugelassen?

3.8.12
Karl läßt sich an der Trinkhalle um Pfand bescheissen, was er allerdings erst zuhause merkt, weil ihm danach ist. Der Schock ist groß. Es fehlen 16 Cent! Wo ist das Geld? Keiner kann sich dieses Riesendefizit erklären! Panik total! Erst als allmählich klar wird, daß man nur übel abgezogen wurde, beruhigen sich die Gemüter und...ja, eine gewisse Erleichterung tritt ein und hüllt die Welt in ein zartes Ocker.

5.7.12
Sommerpause in der Politik, Fickflatflaute im Bett und Ebbe in der Kasse. Warum EISENPIMMEL das ganze Elend in ihren Texten nie thematisieren, ist der Band ein Rätsel.

30.6.12
Wie geil sind denn GUESS WHO in der Frühphase mit Burton Cummings und Randy Bachmann?

26.5.12
Sammelte Siggi in der vergangenen Zeit noch den ein oder anderen Zehner für das Vorsingen saufpolitischen Liedguts, bekommt er auf dem Ruhrpott-Rodeo-Festival erstmalig ein Bier versprochen, wenn er seine Schnauze hält. Karl Arsch hingegen hat Schlag bei den Frauen. Als ihm so´n Trottel sein Handy hinhält, damit sich Arsch mit seiner Freundin live unterhalten kann, bekommt die Dame am anderen Ende der Leitung einen super Orgasmus.

19.5.12
Nach der kurzen Karriere-Zwangspause trifft Bärbel in der Duisburger Innenstadt auf ein ungezogenes Kind und beginnt mit ersten Stimmübungen in der 100-Dezibel-Kategorie. Das Kind wird schlagartig nüchtern und räumt den Platz im Bus.

11.5.12
Das Konzert ist Stuttgart fällt leider aus.

10.5.12
Bärbel trägt Gips. Jemand muß ihr einen Pfirsich pellen.

9.5.12
Bärbel wird übel von einem Hund gebissen und muß in die Unfallklinik, um die kaputten Stellen an ihren beiden Armen reparieren zu lassen. Der Arzt ist cool und sagt nur "ach du scheiße!"

7.5.12
Addi ruft Bärbel an und fragt sie, wie sie zum Griechenland-Rettungsschirm steht. Bärbel erwidert, daß sie noch die Entscheidung der Europäischen Zentral-Bank abwartet, bevor sie ein qualifiziertes Urteil abgeben kann, worauf Addi auflegt.

6.5.12
Addi ruft Wolle an und fragt ihn, ob er es für möglich hält, daß Siggi noch nie gewichst hat. Wolle kann ihn allerdings nicht hören, weil die Verbindung sehr schlecht ist.

5.5.12
Addi ruft Siggi an und fragt ihn, ob er schonmal gewichst hat. Siggi verneint.

28.4.12
EISENPIMMEL in Siegen! Da sie Siegen nicht gewohnt sind, macht sie der Name verrückt. Mütze sieht Fledermäuse, Wolle sieht Farben und Bärbel sieht, wie Siggi zwischendurch Kaffee trinkt. Das beste Gesehe hat allerdings Bobo, dessen messerscharfer Verstand bereits durch schiere Fassungslosigkeit leicht angeknockt ist. Beim Anblick des Gemäldes im Backstage-Container, das Jesus von Nazareth (geile Band, eigentlich) inmitten seiner Crew beim Abendmahl präsentiert, erfaßt auch der kulturell beschlagene Drummer nach zwei Minuten die maskuline Aura des Hauptdarstellers und schreit "ey! dat is ja ein Typ!"
Das Konzert ist dementsprechend. Ein klassischer Auftritt zwischen akuter Verwirrung, souveränem Altersstarrsinn und purem Sex, bei dem sich Schamhaare um Zahnstocher kräuseln.
In der Nacht, tief im Bandbus der Republik, telefoniert Bobo noch mit irgendeinem anderen Gestörten, der sich gerade in Berlin befindet. Es entstehen Cheech und Chong-Dialoge, die einen am Einschlafen hindern.

27.4.12
EISENPIMMEL spielen ein Konzert in Jena, ja, man höre und staune. Am Tag darauf im Hotel allerdings ist das Erwachen groß: Während die stocknüchterne Bärbel noch frühstückt und dabei die Blicke einer ehemaligen Torwartlegende von Energie Cottbus auf sich zieht, kotzt ihr jemand zwei Stockwerke höher ins Zimmer, woran sie sich mit ihrem nüchternen Schädel aber nicht mehr erinnern kann, genauso wenig wie an die rötliche Färbung des Delikts. Was es für Leute gibt!
Anschließend machen Herrschaften noch einen Stadtbummel, um den Kontakt zur Basis zu suchen, Autogramme zu geben oder einfach nur zu einer unüblichen Tageszeit selbstkomponierte Sauflieder zu singen. Karl geht mit Siggi auf den berühmten runden Pinn, wogegen die anderen sich die Grabstätte von Buddy Holly anschauen, dann trinken Karl und Siggi so´ne komische braune Brause und kommen langsam wieder runter.

22.4.12
Karl verkauft seinen Bus in Einzelteilen auf dem Trödelmarkt. Gut gehen Unterbodenschutz und Aschenbecher, auf Karrosserie und Hinterrradaufhängung bleibt der tüchtige Bassspieler allerdings sitzen.

14.4.12
Irgendein Arsch macht die Scheiben an Karls Polizei-VW-Bus kaputt und die Scheiße steht jetzt blöd am Straßenrand rum mit Pappe an des Glases statt. Oh Mann, harter Stoff, grad für Nicht-Duisburger. Wie sang schon eine berühmte Punk-Band (waren es eigentlich die KANZLERS, die PISSFLITSCHEN oder CHICKEN RIOT?): "Duisburg-Ruhrort ist kein Kurort!" Na denn, peng! - du bist tot!, aggro total, kein Gefühl, bängbäng juh mäik mi krähizih und so weiter. Schimanski? Ok - soll kommen!

13.4.12
Wolle kuckt sich mit seiner Mieze ein Haus in Wedau an. Das Haus ist beeindruckt.

2.4.12
Ein Viertel der Rock-Oper ist zwar noch nicht geprobt, aber bereits fertig komponiert, arrangiert und mit den Symphonikern abgesprochen. Unter anderem der Smash-Hit "Intro". Erstmalig benutzt die Band das auch Wort "Geldwertstabilität". Wenn das kein Punk am Puls der Zeit ist, dann vielleicht Hardrock oder so.

15.3.12
Karl Arsch kauft sich ein Tütchen Fußball EM-Sammelbilder und hat gleich zwei Portugiesen auf einmal.

10.3.12
Betriebsausflug nach Oschatz. Ein großer Bus ist geschahrt...gechata....gebucht und bringt DIE KASSIERER, LOKALMATADORE und EISENPIMMEL sicher nach Sachsen. Zwei weitere Busse fahren mit, vollgestopft mit Menschen, die sich relativ hemmungslos besaufen. Kurz hinter Dortmund fallen die ersten beim Piss-Stop bereits auf die Fresse, glücklicherweise auf ihre eigene. Im Bus lassen derweil die singfreudigen Kollegen von LOKALMATADORE eine CD mit höchst fragwürdigen Karnevalsliedern laufen. Die Stimmung droht kurz zu kippen, aber mit Hilfe von Bier-Aid gewöhnt man sich langsam an die Scheiße.
Wolfgang Wendland erklärt durch´s Bordmikrofon der Reisegruppe auf einleuchtende, charmante Weise die All umfassende Überlegenheit des menschlichen Geistes, beziehungsweise die berauschende 70er Jahre-Architektur des Essener Bahnhofsviertels, was auf´s gleiche herauskommt, wenn man "Beton" mit "Stuß" übersetzt und die ersten drei Vokale durch Konsonanten ersetzt. Siggi hat durch zahlreiche Operationen eine kaputte Nase, die Blasen wirft, wenn er an Bier denkt, Bärbel hat ihre Elektrozigarette in den Bus geschmuggelt und Mütze hat eine Frikadelle am Start - das Leben ist aufregend wie nie zuvor. In Tradition der ALLMAN BROTHERS reisen EISENPIMMEL mit zwei Drummern an. Zum einen, um ihren inzwischen enorm gestiegenen Status mit Größenwahn zu zementieren, zum anderen, weil so´n Bus das hergibt. Kurz vor der Abreise nach Hause, nur ein paar Stunden später, findet noch ein Konzert mit den drei Bands statt (witzigerweise in Oschatz, wo man sowieso gerade ist), was dem ursprünglichen Plan, einen schönen Herrenabend auf der Kegelbahn zu verbringen, einen herben Dämpfer versetzt.

9.3.12
Aufgrund zahlreicher Nachfragen bietet Kaputte Jugend Records jetzt einen Online-Fan-Service an.
Interessierte Fans oder sonstwie Gestörte können die Entstehung der Rock-Oper live im Internet mitverfolgen! Sie brauchen lediglich permanent auf diese News zu glotzen, die immer brandheiß und alle drei Monate aktualisiert werden.

5.3.12
Die Zahl der mitwirkenden Gäste auf der Rock-Oper nimmt allmählich Konturen an, da die Band auch wirklich jeden fragt, den sie kennt. Letzter Stand: 385, Guildo Horn nicht mitgerechnet.

3.2.12
Cleveres Management ist alles. Da vielen Käufern die herkömmlichen Tonträger LP und CD mittlerweile zu unhandlich geworden sind, wird die neue Platte 2012 oder 2013 erstmalig auch auf USB-Stick erscheinen. Als besonderes Gimmick wird dieser Stick die Originalgröße einer Bierflasche haben und jeweils einen Song beinhalten. Bei einer Rock-Oper mit geplanten 20 Songs würde sich als Tragehilfe der klassische Bierkasten anbieten, den man sich im Getränkeshop bequem runterladen kann.

21.1.12
Eisenpimmel spielen unplugged auf einer Hartz IV-Party bei Karl Arsch in der Kneipe und treffen mit diesem Auftritt wieder einmal zielgenau den Geschmack des herkömmlichen Eric Clapton-Fans. Bärbels pinkfarbener Jogginganzug setzt Akzente.

20.1.12
Schon wieder ein Wort fertig! Diesmal ein anderes! Unfaßbar, wie inspirierend das bekackte Winterwetter auf die Kreativität von Superhelden wirkt. Besagtes Wort übrigens ist echt ein Hammer, aber darf jetzt natürlich noch nicht ausgeplaudert werden. Soll eine Überraschung werden, die total einschlägt in den betreffenden Kreisen. Schon jetzt zeichnet sich deutlich ab, daß die Band endlich mal den bewährten Weg anderer Bands vor ihnen geht: Nachdenken, ausarbeiten, vollenden. Erstmalig haben Eisenpimmel sogar ein fertiges Konzept in der Tasche, das die Güteklasse ihres neuen Werks schon im Vorfeld einstuft. So ähnlich wie dicke Eier, nur ohne die Stempelscheiße. Fest steht, daß die neue Platte besser sein soll als "Sexmaschinen tanken super", aber nicht so gut wie "Füße hoch, Fernsehn an, Arschlecken".

10.1.12
Die Arbeiten an der Rock-Oper gehen in rasantem Tempo voran. Siggi hat irgendwo das super Wort "Grütze" gehört und will es an einer passenden Stelle zwischen dem Intermezzo fezzo und Opus 12 einbauen.

2.1.12
Wolle und Mütze finden die Idee super. Hauptsächlich aus dem Grund, da ja alle drei, nämlich Kevin, Addi und Bobo, Schlagzeuger sind und somit wohl niemand einen Unterschied auf Scholle 7 bemerken würde.

1.1.12
Als Addi hört, daß Kevin lieber Bobo heißen will, verliebt er sich sofort in den kosmischen Klang dieses bezaubernden Namens. Addi will auch Bobo heißen. Doch das geht natürlich nicht. Man kann sich seinen Namen ja nicht einfach so aussuchen wie hundert Gramm Appenzeller an der Käsetheke seines Vertrauens. Andererseits ist das auch scheißegal, irgendwie. Punk heißt ja, Grenzen aufzureißen, Barrieren zu durchbrechen und in den Köpfen der Menschen was zu bewegen.
Ex-Kevin Bobo setzt seinen Restalkohol taktisch klug ein und trifft mit Addi ein wahres Gentleman-Agreement. Da der Name Kevin ja wieder frei ist, ganz im Gegensatz zu Bobo übrigens, soll Addi jetzt Kevin heißen.

31.12.11
Nach einem Lachanfall von einer fremder Frau, zehn Flaschen Pils und reiflicher Überlegung findet Kevin seinen Namen plötzlich doof. Er will jetzt lieber Bobo heißen.

27.12.11
ACHTUNG: NEUE MERCHANDISE-ARTIKEL!!!

Ab sofort gibt es 4 alte Platten in neuer Optik zum ankucken und hören und das ganze auch noch und ausschließlich als Picture-Vinyl mit bunte Bildchen. Außerdem gibbet jetzt endlich mal einen Aufnäher für zum aufnähen oder aber für zum aufbügeln für alle, die zu blöd oder zu faul zum selber nähen tuen sind. Nee, wat is dat schön!

21.10.11
Addi, Wolle + Mütze = best remix off friends!

20.10.11
Siggis Idee stößt beim Vertrieb, bei der Band und seiner Mutter auf Desinteresse. Siggi beschließt, sich einen Hund zuzulegen, der ihn versteht.

19.10.11
So, die Rock-Oper ist fertig! Siggi sagt, daß das ganze jetzt eine Art Kurzgeschichte wird. Nach der "Overtüre" kommt einfach der Schluß und fertig. Zweieinhalb Minuten purer Stoff. Auf Handlung, Höhepunkte und Spannungsbögen wird geschissen. Authentisch, blutleer, Duisburg. Wie im wahren Leben. Wahnsinn!

18.10.11
Siggi liegt in den letzten Zügen. Der Künstler feilt nur noch an einem passenden Ende.

17.10.11
Frau Arsch sagt, er soll sich ins Knie ficken.

17.10.11
Karl Arsch überlegt, ob er zum Napalm Death-Konzert gehen soll und fragt seine Frau.

17.10.11
Siggi bleibt auch zuhause und guckt im Fernsehen "Bauer sucht Frau". Dabei durchfahren ihn immer wieder interessante Ideen für das neue, epochale Eisenpimmel-Opus.

17.10.11
Bärbel bleibt heute zuhause und guckt im Fernsehen "Wer wird Millionär".

16.10.11
In einer spirituellen Sitzung mit drei fusseligen Frauen und vierzig Bauklötzchen zieht Bärbel den Telefon-Joker und nimmt Kontakt zu dem Geist von Sid Vicious auf. Sofort fragt sie ihn, ob er ihr mal sein Kostüm für Halloween leihen kann, doch Sid sagt, sie kann ihn mal am Arsch lecken. Auf Englisch natürlich.

15.10.11
Die weltweiten Proteste gegen Globalisierungsmist, Turbokapitalismus und Bankenscheiße lassen die mit Intelligenz beschlagenen Teile von Eisenpimmel nicht kalt. Vom Verlust der sozialen Balance hört man ja nicht nur Gutes. Man einigt sich darauf, daß es mehr Lieder gegen Hedgefonds geben müßte, aber weniger Lieder für Geld, dann wäre vielleicht nicht gleich alles wieder im Lot, aber zumindest schonmal etwas loter.

12.10.11
Im Klosterhof von Bergen auf Rügen heiratet Bärbel den Freund von Sabine.

4.10.11
Wolle trifft einen merkwürdigen Schlager-Rapper, der sich "Manni 50+" nennt. Manni 50+ erzählt ihm, daß er Viagra nimmt, um seine Mutter zu ficken, worauf Wolle erwidert, daß der MSV zwei gute, neue Stürmer braucht.

3.10.11
Am Volkstrauertag geht Siggi wandern. Er packt seinen Beutel in Duisburg. Er legt vier Flaschen Pils hinein, von denen er aber drei auf seinem Weg am Rhein-Herne-Kanal trinkt. In Oberhausen kauft er weitere drei Flaschen, von denen er eine direkt an der Bude trinkt, eine weitere seiner neuesten Trinkhallenbekanntschaft schenkt und den Rest in seinen Beutel packt. Eine weitere Flasche leert er auf dem Weg nach Bottrop, doch während er das Leergut an einem Kiosk in Ebel umtauscht und dafür fünf weitere Flaschen erwirbt, von denen ihm eine durch beschlagenes Glas unglücklicherweise zu Boden gleitet, spielt er bereits mit dem Gedanken, sich auf dem Rückweg einen halben Kasten zu kaufen, was er sechs Stunden später auch in die Tat umsetzt.
Frage: Wieviel Kilometer ist er mit weniger als drei Flaschen gelaufen?
(Antwort: c)

1.10.11
Endlich wieder zuhause pennen! Dummerweise wird Addi um 9 Uhr morgens geweckt, als zwei Architekturfreaks sein Schlafzimmer mit Einlage fotografieren, was angeblich mit Addis Frau so
abgesprochen war. Es ist sicher eine bittere Erkenntnis, daß ein Schlagzeuger heute nichts mehr gilt, daß es im Oral vor Bodenschätzen nur so wimmelt und nicht im strukturgewandelten Ruhrgebiet, andererseits gibt es auch in Hagen lecker Bier, verschiedene Sorten. Mütze trinkt ein Malzbier von der Brauerei C. Müller, was vor allem deshalb bemerkenswert ist, weil Mütze niemanden kennt, der so heißt. Kein Grund zum Verzweifeln. Auch Mütze hat jetzt dufte Furzgeräusche auf seinem Handy. Die Band ist begeistert. Ein geiler Abend!

30.9.11
Das Konzert in der Düsseldorfer Altstadt ist ausverkauft, was hundert Punks jedoch nicht davon abhält, vor dem Laden abzuhängen und Mathe zu büffeln. Siggi und Bärbel hängen vor dem Auftritt ebenfalls vor dem Laden ab, aber niemand will den beiden stärksten Stimmen Deutschlands ein Bier ausgeben. Plötzlich hört Siggi aus dem Irish Pub nebenan wohlvertraute Klänge! Es ist Bon Scott, der schnurrt wie ein Kätzchen, knöttert wie eine gut frisierte Mofa und schreit wie ein Bundesvision-Song-Contest-Sieger zum Aufbacken, naja, Bon Scott eben. Die Stunde bis zum Auftritt verbringen Eisenpimmel in diesem Pub, wo es auch Karaoke gibt, und die Stunde nach dem Auftritt hängen sie im Keller von dem Laden, wo das Wasser von der Decke tropft. Bißchen wenig Sauerstoff, bißchen viel Hitze, bißchen im Arsch, die Band. Nach dem Gig fahren alle nach Hause, nur der auf Party gebürstete Wolle bleibt da, obwohl seine Jacke noch mehr stinkt als sonst.

23.9.11
Bärbel und Siggi drehen bei Impact Records ein paar filmreife Sequenzen zu einer neuen Folge von "Punks in Space", einem ergreifenden Weltraum-Epos mit einer völlig durchgeknallten Handlung. Bärbel spielt eine Fee, Siggi einen Personenschutz. Nach den Dreharbeiten sitzt man mit dem Regisseur auf einem Ledersofa und erörtert die neuesten beruflichen Perspektiven, die sich als Schauspieler so auftun.

20.9.11
Das Lied "Huka-Tschaka Töff Töff" wird vom Index gestrichen. Zur Begründung heißt es, daß nur die Bundesprüfstelle Songs oder Fragmente indizieren kann, nicht aber die betreffende Band selbst.

17.9.11
Pforzheim! Unfassbar!

16.9.11
Das Konzert in Trier wird zum kulinarischen Punksong. Die Verpflegung ist erstklassig, das Bier ist kühl, und erst die Matratzen! Daß das Mittelalter sich dem Ende neigt, ja, selbst die Renaissance, zeigt sich plötzlich glasklar im gemütlichen Achtbettzimmer des Veranstaltungsortes, wo sich Eisenpimmel um einen runden Tisch versammelt haben und gegenseitig ankotzen, bis der Abend plötzlich eine interessante Wendung nimmt: Karl Arsch hat doch tatsächlich auf seinem Computerding eine Tastatur eines Klaviers, und wenn man dann auf die virtuellen Tasten drückt, kommen da lustige Furzgeräusche heraus, echt, das ist kein Scheiß jetzt, sowas gibt es! Vollkommen klar, daß sich Eisenpimmel stundenlang davon inspirieren lassen und durch herzhaftes Beömmeln ihre Sympathie zur modernen Schizo-Welt kundtun, denn das Ganze läuft natürlich nicht analog, sondern digital. Digital heißt an oder aus. Man könnte auch sagen: eins oder null, oder die eine Frau oder die andere. Am nächsten Morgen unternehmen Wolle und Siggi einen Stadtbummel durch Trier und erregen Aufmerksamkeit beim Bäcker ihrer Wahl.

10.9.11
Kevin will nicht mehr Kevin heißen, sondern lieber Marvin, Yannik oder Phillip.

30.8.11
Bei einer Wahl im Internet machen Eisenpimmel den 7.Platz.

20.8.11
Das "Kohle und Stahl - das war einmal"-Konzert wird klargemacht. Zum ersten mal werden die Kassierer, Lokalmatadore und Eisenpimmel auf einem Konzert spielen! Vorsichtshalber erstmal ganz weit weg, nämlich in Oschatz in der Nähe von Prag am 20.3.2012.

17.8.11
Bärbel kauft sich bei Knüller drei häßliche Schmetterlinge zum Inne-Haare-stecken. Für die Dame von Welt das absolute Must-Have im Herbst. Für den modebewußten Herrn empfehlen sich Motte, Molch und Kartoffelkäfer.

14.8.11
Guildo Horn wird gefragt, ob er bei der Rock-Oper als Gast mitwirken möchte, doch Guildo Horn weiß noch nicht.

13.8.11
Die Rock-Oper nimmt Formen an. Mit einer Hammer-Idee: Das erste Stück, eine Art Einleitung, soll "Overtüre" heißen! Zwar stehen erst zwei Akkorde (grob) fest, aber es zeichnet sich bereits deutlich ab, daß Eisenpimmel damit neues Terrain betreten, nämlich die Schollen von Strauss, Beethoven und Wagner, falls das jemandem was sagt. Falls nicht: Scholle ist ein ziemlich platter Fisch. Total süß. Wer ihn ißt, ist doof.

11.8.11
THE WHO können aufatmen - Siggi hat den sagenhaften Übergang zum neunten Akt leider schon wieder vergessen.

10.8.11
Alles super - Siggi hat doch schon eine Idee für die Rock-Oper. Es handelt sich um einen Übergang zum neunten Akt, der teilweise mit der kompletten Band gespielt werden soll, teilweise aber auch nur mit zwei von dem Haufen. Das kann Bass und Schlagzeug sein, oder auch Gitarre und Bass. Vielleicht auch Schlagzeug und Klavier, mal sehen. Nicht ganz einfach. Ziemlich komplexe Sache. Die Töne sollen dann so nacheinander aus den Instrumenten kommen, und zwar in einer Reihenfolge, die vorher genau festgelegt wird. Möglicherweise sogar mit Text. An den Stellen müßten die Instrumente dann wahrscheinlich etwas weniger spielen, aber Siggi will denen das vorher diesmal auch sagen. Später soll dieser Teil, der wahrscheinlich "Tutti Crescendo" heißen wird, so klingen, als wären alle Beteiligten im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und alle, die Eisenpimmel doof finden, müssen sich dann entschuldigen.

1.8.11
Statt an der kommenden Rock-Oper zu arbeiten, werkelt Siggi lieber an seinem Disco-Projekt.

16.7.11
Eisenpimmel spielen das beste Konzert ihrer langjährigen Karriere in ihrer harten Fanbase Kassel. Das Publikum reagiert mit Abhauen.

15.7.11
Mütze, der Blödmann, hat seine Nasentropfen natürlich vergessen. So muß die Band länger als geplant durch das schöne Städtchen Riesa fahren und nach einer Apotheke Ausschau halten. Recht so. Kein Mensch will Gitarristen mit laufender Nase sehen. Gleiches gilt für die passenden Abendgarderobe. Aber die haben Eisenpimmel ja schon seit dem Morgen an, da kann also nix passieren. Es sei denn, man vergißt seine Schuhe. Drummer Kevin, der Blödmann, jedenfalls kann das. Probleme mit der Nase hat er aber keine. Gut so.
Vor, während und nach dem grauenvollen Auftritt werden Eisenpimmel mit weiteren interessanten Tattoos konfrontiert. Highlight der Tintenparade ist ein Triptychon, das zu je einem Drittel auf den Oberschenkeln von ganz besonders lustigen Leuten prangt und in aller Gänze dieses bescheuerte Eisenpimmel-Foto darstellt, auf dem die Band kollektiv zu einem Bierkasten hechelt. In Farbe!
Derweil flaniert Bärbel, der Blödmann, Arm in Arm mit Wolfgang Wendland, der Blödmann, über das Gelände und wundert sich über die Gerüchte, die ihr zu Ohren kommen, nämlich daß sie und Wolfgang Wendland ein Paar seien, was bei zwei Personen ja gar nicht anders geht. Am Abend wird zudem bekannt, daß der Titel "Huka-Tschaka Töff Töff" dummerweise auf dem Index steht. Die Nachricht verbreitet sich wie blödes Gesabbel über Facebook, aber es gibt auch Joghurt. Man trinkt ihn im Osten mit Kirschlikör. PASCOW sind auch wieder da, genau wie die bezaubernde Sarah Blackwood mit ihrer schönen Frisur, doch dem Rausch am Abend folgt die Ernüchterung der Nacht: Siggi, der Blödmann, Wolle, der Blödmann, Kevin, der Blödmann, und Karl Arsch, der Blödmann, haben zusammen noch 16 Biermarken in der Tasche, befinden sich aber bereits im Hotel in Riesa. Wieder umkehren? Ein Taxi rufen? Oder das Unmögliche wagen, einfach alles risikieren und Wasser trinken? Alles scheiße. Zumal Kevin später im Schlaf noch an seiner Kotze erstickt. Allerdings ist der Dämlack so im Schlaf versunken, daß er das nicht merkt und am Morgen wieder aufwacht.

13.7.11
Auf dem Fußweg von Duisburg-Ost nach Duisburg-Mitte kollidiert der verschnupfte Siggi mitten in einer Apotheke mit Nasentropfen.

12.7.11
Auf der Fahrt vom Proberaum in Duisburg zu seiner Wohnung in Gladbeck kollidiert Mütze mitten auf der Autobahn bei Oberhausen mit einem Reh.

24.6.11
Karl Arsch kauft sich einen alten VW-Bus von der Polizei.

23.6.11
Karl Arsch überlegt, ob er sich einen alten VW-Bus von der Polizei kaufen soll.

20.6.11
Das mit dem Haus hat sich zerschlagen. Geld hat doch eine Rolle gespielt.

18.6.11
Wolle überlegt, ob er und seine Mieze ein Haus kaufen sollen. Geld spielt keine Rolle.

12.6.11
Bärbel soll auf dem Ruhrpott-Rodeo-Festival die ihr unbekannte Band "Die KASSIERER" ansagen und macht das dann auch. In souveräner Manier erledigt sie nicht nur diese verantwortungsvolle Aufgabe ("...und jetzt kommt die beschissenste Band des Universums..."), sondern auch sämtliche Autogrammwünsche, die ihr im Anschluß auf Rosenblättern zuteil werden. Sind Wolfgang Wendland und Bärbel jetzt ein Paar?

4.6.11
Souvenirscheiß-Verkäuferin Natta ist krank (Zahnscheiße), dennoch gestaltet sich die Hinfahrt zum Konzert kurzweilig, da Addi und Siggi im Bus nebeneinander sitzen und die ganze Zeit mit wachsender Begeisterung aufeinander einsabbeln. In Ellerdorf angekommen will Addi plötzlich billigen Rum trinken, doch er bekommt zunächst nur guten Whisky. Ein paar Gestalten mit ansteckender Gesundheit zeigen der Band zur Begrüßung ihre Pillemänner, woraufhin Bärbel für einen kurzen Moment ihren Eierstock entblößt. Ein Zahnarzt aus Pinneberg punktet mit einem nicht besonders gut gestochenen Eisenpimmel-Tattoo, das der Akademiker zwischen beiden Schulterblättern trägt wie ein Jungsozialist das SPD-Plakat. Die Stimmung ist gut. Während Bärbel NO MEANS NO bewundert, sabbeln Addi und Siggi im VIP-Bereich PASCOW zu. Dann kommt ein Taxi und kutschiert die Herrschaften zum eigentlich fußläufig erreichbaren Hotel, gleich nachdem Bärbel fertig ist mit Kotzen. Die Pfütze, die sie im Gras hinterläßt, erinnert an den Genfer See.
Im Hotel angekommen, begrüßen die freundlichen Musiker die anwesende Hauskatze und verziehen sich auf ihre Zimmer, um an neuen Songs zu arbeiten. Bis auf Addi und Karl Arsch. Die gehen wieder zum fußläufig erreichbaren Festivalgelände, um auch an neuen Songs zu arbeiten. Dabei zeigt Addi, daß er super im Gehen kotzen kann. Geil! Wird bestimmt ein Hit!

3.6.11
Eisenpimmel spielen morgen auf dem Wilwarin-Festival im hohen Norden. Aufgrund der grassierenden Sprossen und Gurken-Epidemie im hohen Norden essen sie diesmal keine Sprossen und Gurken, sondern versuchen vielmehr, den Verzehr von Sprossen und Gurken im hohen Norden auf jeden Fall zu vermeiden. Selbst wenn jetzt andere Sprossen und Gurken essen würden, würden Eisenpimmel keine Sprossen und Gurken zu sich nehmen, so ernst ist denen das. Und selbst, wenn es gar nichts anderes mehr gäbe als Sprossen und Gurken, ach nee, das ist jetzt zu doof. Die Band wird sich auf Flüssignahrung beschränken.

4.3.11
Im muckeligen Wohnzimmer von Kevin guckt Kevin zum ersten mal den Film "Bang Boom Bang" und Siggi, der daneben sitzt, trinkt aus gegebenem Anlaß zum ersten mal ein Glas Mineralwasser.

22.2.11
Die großzügige Plattenfirma von Eisenpimmel beschließt, die ersten vier Platten im späten Frühjahr als Picture-LPs zu rererereleasen, damit sich auch nachfolgende Generationen die bahnbrechenden Frühwerke der Band an die Wand nageln können.

9.2.11
Siggi ist beleidigt und fühlt sich als Künstler mißverstanden.

8.2.11
Bärbel bittet Siggi, seine Idee nochmal dringend zu überdenken.

7.2.11
Siggi macht sich nützlich und entwickelt erste Ideen für die kommende Rock-Oper. Geplant ist das große Hörerlebnis für die ganze Familie und die Hauptrolle soll ein Schuh spielen.

30.1.11
Einen Tag nach dem Geheimkonzert in Duisburg mit einer anderen Gruppe treffen sich Karl, Siggi und Bärbel, um die Klamotten aus dem Laden zu holen. In einem Nebensatz erfahren die beiden Sänger, daß Karl in der nächsten Woche in Urlaub fahren will. Damit liegen sämtliche Projekte auf Eis, was sich gut trifft, da momentan sowieso keine Ideen da sind, die die Welt nach vorne bringen, die immer mehr zerstört wird von der Umwelt und korrupten Regierungen, die teilweise schon ganz schön lange an der Macht sind, die sie manchmal sogar selbst wollten in Bananenrepubliken, die eigentlich gut schmecken, wenn man erst einmal die Schale abbekommen hat, die man in keinem Fall mitessen sollte, selbst wenn es keinen Fisch gibt, der sowieso total verseucht ist mit Schadstoffen, die der Mensch zu verantworten hat, der zum einen Teil aus Frauen und zum anderen Teil aus Männern besteht, die oft in der nächsten Woche in Urlaub fahren.

25.1.11
Die Band probt in Bochum mit Keith und rockt dabei die Scheisse aus dem Kuchen, wie man in der Musikersprache sagt. Vor lauter Begeisterung schlägt Bärbel vor, Keith in Zukunft Kevin zu nennen.

20.1.11
Wolle´s Katze bekommt eine e-mail von einer Glückslotterie aus Hongkong und gewinnt über 500 Millionen Kubikmeter Euro.

11.1.11
Keith erklärt sich bereit, für den vergesslichen Schlagzeuger einzuspringen und übt die Stücke mit autogenem Training. Keith ist der geilste.

10.1.11
Auf der Suche nach Erinnerung oder Anhaltspunkte vergißt Addi oder Bertram das Geheimkonzert oder Bandbesäufnis in Duisburg oder Essen.

31.12.10
Silvester! Wat ne Scheiße!

29.12.10
Eisenpimmel bekommen das Angebot, im nächsten Jahr auf dem Back To Future-Festival zu spielen und sagen erstmal vielleicht.

28.12.10
Ärgerlich! Wolle verliert seinen VIP-Backstagepass, der ihm 24 Stunden lang treue Dienste erwiesen hat, und kommt bei Punk im Pott nicht mehr rein.

27.12.10
Eisenpimmel spielen bei Punk im Pott und sind mit Abstand die schlechteste Gruppe.

26.12.10
Mütze verhaut sich im Termin und steht bei Punk im Pott vor zuenen Türen.

05.11.10
Die Band ist wieder nüchtern, soweit möglich.

17.10.10
Die Band spielt beim diesjährigen "Punk im Pott"!!!

16.10.10
Nach fast einjähriger Pause spielen Eisenpimmel ein paar Konzerte. Genauer gesagt haben Eisenpimmel die Konzerte bereits gespielt, aber wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, sind die News hier stets in der Gegenwartsform gehalten, um den alten Scheiß möglichst aktuell wirken zu lassen, also spielen Eisenpimmel nach fast einjähriger Pause ein paar Konzerte. Am 11.11. in Berlin, am 12.11. in Zürich, am 13.11. wieder in Berlin und am 14.11. wieder in Zürich, bißchen doof geplant, irgendwie. Also bemüht Euch nicht um Karten, die Scheiße wird wieder abgesagt.
Was hingegen tatsächlich stattgefunden hat, waren die Konzerte im September und Oktober. Eisenpimmel auf großer Wald und Wiesen-Tour, Auge in Auge mit nichts anderem als Gebiet, Landschaft und Gegend. Man muß schon sehr viel trinken, um sich an Kühen zu erfreuen.
Die Idee, nur in ausgewiesenen Provinzkäffern zu spielen, ist nicht unumstritten, verleiht der Band aber zumindest in den Fällen Tannheim-Egelsee und Heilbad Heiligenstadt eine glaubwürdige Note. Bei Köln und Bremen müßte man vorher vielleicht nochmal definieren, was genau Provinz ist. Ist man gleich Stadt, wenn man zum Beispiel einen großen Fluß hat, oder, anders formuliert, reichen eine Million Einwohner aus, um einen dörflichen Charakter nicht nur nicht entstehen zu lassen, sondern auch nicht zuzulassen? Und ist das, was wir sehen, dann auch real?
Aber auch, wenn es diesmal nur in die kleinen Nester geht, sind die Konzerte genauso beschissen wie immer. Die Band ist stinklangweilig, das Timing daneben, die Gesänge sehr unsauber. Zu allem Überfluss kotzt sich Addi schon beim ersten Gig das T-Shirt voll und stinkt wie die bescheuerte Batterieflüssigkeit im Grössererbandbus.de. Konzerte und die Fahrten zu den Konzerten sind ein einziges Gewürge. Überall riecht es nach faulen Eiern und Eisenpimmel. Als Bärbel meint, ihren billigen Nuttendiesel im Bus versprühen zu müssen, baut Fahrer Chris fast einen Unfall. Außerhalb des Busses die gleiche Scheiße. Einmal fällt Siggi direkt vor´m Auftritt die Treppe runter, gleich zweimal wird ein Konzert von der Polizei vorzeitig beendet und Karl Arsch verliert sein Feuerzeug bei einer Klopperei mit Anwohnern. Den üblichen Ärger gibt es mal wieder mit den anderen Bands. Gleich vier Supports wagen es, dem Topact mehrere Flaschen Bier aus dem heiligen Kasten zu stehlen, zwei weitere singen beim Eisenpimmel-Soundcheck nicht mit und der Drummer einer besonders doofen Vorgruppe will auch nach mehrfacher Aufforderung kein Autogramm von Bärbel Rotzky. Eisenpimmel überlegen zur Zeit noch, ob sie den seelenlosen Haufen wegen Ruhestörung verklagen sollen, zurecht, anderseits will man so ein Szenchen ja auch nicht spalten, sondern zusammen...äh... das Gegenteil. Mal schauen, ob sich besagte Band auf die Schadensersatzforderung einläßt oder lieber weiter kleine Brötchen backen will.
Bewunderswert, daß Eisenpimmel trotz deutschlandweiter psychischer Probleme immer noch Konzerte spielen. Viele Dissonanzen ergeben oft schöne Harmonien, aber was heißt hier "Probleme"? Okay, "Huka-Tschaka Töff Töff" hat man von anderen Bands schon besser gehört, und mit der Zeit ist man genervt von Siggis blöder Fresse, trotzdem fliegt erstmalig getragene Unterwäsche auf die Bühne.
Gut aufgenommen wird vom Publikum der Gospel-Song, der allerdings nur einmal gespielt wird. Das Fernsehteam, das diesen Auftritt ausschnittweise filmt (leider nur Lokalfernsehn) will nach dem Konzert noch unbedingt ein Interview mit der Band machen, doch Bärbels ist nicht geschminkt und Addi hat Kotze am Shirt. Wer soll sich sowas anschauen?
Highlights sind sicherlich die Konzerte im Süden. Das Bier dort ist sehr lecker. Wenn man es beim Trinken unter die Zunge bekommt, eine paar Sekunden sanft gurgelt und dann rückwärts in die Speiseröhre spuckt, entfaltet sich das ganze Aroma. Natürlich weiß ein Körper irgendwann, wie das Bier schmeckt, sodaß man auf das Gurgeln verzichten kann, was eine Menge Zeit spart. Das Bier dort unten ist so toll, daß es nach zwölf Flaschen immer noch schmeckt. Man muß natürlich aufpassen beim Verschütten auf der Bühne, sonst bekommt man einen Stromschlag, wie ihn Mütze bekommen hat. Bau keine Scheiße mit Bier, ein Leitspruch, den Eisenpimmel bei ihren Konzerten in bewundernswerter Konsequenz in die Tat umsetzen. Erstaunlicherweise ist das Publikum hingegen stets nüchtern, sodaß sich niemand verarscht vorkommt, nur weil er nicht besoffen ist. Auch Eisenpimmel sind Sonntagmittags wieder leicht angenüchtert, als sich während der Rückfahrt vom letzten Konzert in Bremen plötzlich ein alter Traum erfüllt. Nachdem sie in den vergangenen Jahren immer nur auf B-Promis wie Matthias Reim oder Roger Whittaker gestoßen sind, treffen sie an einer Autobahnraststätte in Niedersachsen endlich Tom Angelripper.
Weitere Konzerte sind in Planung.

17.09.10
Bei grössererbandbus.de mietet sich die Band einen größeren Bandbus.

16.09.10
Bärbel kauft alle Kik-Filialen der Stadt leer. "Ich habe nix mehr zum Anziehen und grade auf Tour musse ja gut aussehn, da kucken die Leute auffem Land ja ganz besonders drauf, wattet inne Stadt so neues gibt und wat man da so trächt jetz. Mir fehlt jetz nur noch ´ne quietschgelbe Hotpants, Stulpen in rosa-schwarz gefleckt, ´n Oberteil in Zebra-grün, ein bis zwei Jacken für wenn mal kalt is, 23 paar Socken passend zu meine Malacken-Affen-Dessous, ca. 10 Paar Schuhe und noch´n paar schöne Winterstiefel für wenn mal kalt is in gepifft neon mit Spitzenbesatz. Ansonsten nur noch Kleinkram." Woher hat die Frau das Geld?

15.09.10
Karl Arsch ringt sich nach reiflicher Überlegung dazu durch, bei Penny-Markt eine neue Plastiktüte für die Tournee zu kaufen. "Irgendwo muß ich ja meine Plörren reintun, und die Tüten von Penny sind die mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. So ´ne Investition muß sich ja rechnen!"

23.08.10
Mütze wird merkwürdig. Er macht zur Bedingung, daß er auf dem Land nur aus dem Bandbus steigt, wenn Addi vorgeht...

07.08.10
Um Mütze weiterhin zu beruhigen, unternimmt die Band einen Ausflug in den Streichelzoo vom Kaisergarten Oberhausen. Nachdem ein Esel wegen Addis Mundgeruch umfällt und fast verstirbt, hat die Band auch hier ab sofort Lokalverbot.

15.07.10
Mütze sagt alle Konzerte auf dem Land ab, weil "Da gibt dat gefährliche Tiere, die riesengroß sind und voll brutalst gefährlich und außadem riesig groß, und dat ganze Land is voll davon! Die stehn da überall auffe Wiesen rum. Dat hab ich im Intanetz gesehn. Da kriegen mich keine zehn Pferde hin!" Nachdem der Rest der Band ihm erklärt hat, daß die Tiere auf dem Land alle in kleine Käfige gesperrt und in Ställen eingepfercht sind, beruhigt er sich wieder und unterschreibt, daß er mitkommt.

11.07.10
Karl Arsch sagt alle Proben für die Tour ab, weil wenn man eh nur auf dem Land spielt, braucht man nix zu können: "Die Bauern is dat egal! Dat merken die doch gar nich, ob dat jetz richtich is oda nich, die kennen doch nix!"

10.07.10
Weil Bärbel meint, die Band solle aufgrund ihres Status nur noch auf großen, relevanten Festivals wie Rock am Ring oder Woodstock spielen, der Rest der Truppe allerdings wegen der fehlenden Kommerzialisierung dagegen ist, bricht der nächste große Bandstreit vom Zaun. Resümé: Ein verbeultes Schienbein, ein blaues Auge und eine total zerfetzte Haarspange. Als Kompromiss kommt man überein, ab sofort nur noch in total unbekannten Nestern mit unter 20 Einwohnern zu spielen.
Die Begründung klingt logisch: Die französischen Maler des Impressionismus gingen auch in die Provence, um erfolgreich zu werden! Muß also bei Eisenpimmel logischerweise auch funktionieren und außerdem muß endlich mal einer der Landbevölkerung Kultur beibringen! Immerhin hat jeder hier ein Recht auf Bildung! Sogar solche Gestalten wie Eisenpimmel.

10.05.10
bärrrrrrrrrrrrrrbel qwetschhhht Jörhhhggg die Ffffinger in der Auutooooooottttttüüre unddddd haaaauuut ihmm fffür seiiiiiiiiinee Dooooooooffheiiiiiiiiiiiitt aaaaaauuuuuuuuuuch nnnnnocccccch eeeeeeeiiiiiiiin Aaaaaaaauuuugeeeeeeeee bbbbbbblllaaaaaaaaaaaauuuuuuuuu.

09.05.10
Homepage-Checker Jörg vergißt seit 70 Tagen, die News zu aktualisieren und feiert das Jubiläum mit einer Packung Ilja Rogoff Knoblauch-Pillen.

03.02.10
Karl Arsch fährt in Urlaub.

28.01.10
Nach anfänglichem Zögern kauft sich Siggi "Sonic Boom" von Kiss, um mal wieder was neues zu hören.

27.01.10
Winter. Die Band liegt auf Eis.

26.01.10
Keiner weiß mehr wo und wat.

25.01.10
Der Fernsehsender sagt den Februartermin wieder ab, was Siggi ironisch versteht und die anderen nicht informiert, während Bärbel Karl Arsch bittet, sofort nicht in Urlaub zu fahren.

20.01.10
In der Hoffnung, auf diesem Wege endlich einmal ein älteres Publikum ansprechen zu können, sagen Eisenpimmel zu.

18.01.10
Der Fernsehsender MTV fragt an, ob Eisenpimmel mit "Huka-Tschaka Töff Töff" in der Sendung "MTVhome" am 12.02. auftreten wollen.

16.01.10
Bärbel wird aus dem Krankenhaus entlassen. Sie ist jetzt auf der einen Seite 5 cm größer, was sie aber mit der entsprechenden Frisur wieder ausgleichen kann, sagt der Arzt.

13.01.10
Siggi holt sich beim Mixen eines Studio-Outtakes, der auf der nächsten "Pankerknacker"-Beilage erscheinen wird, einen Virus.

11.01.10
Wolle Pannek besucht Bärbel und lacht sich über den Fuchsschwanz an ihrem Rollstuhl kaputt.

10.01.10
Weil ihre Stimme darunter leidet, bekommt Bärbel von Pflegern Tee zu trinken, was sie mit einem nachsichtigen "Die wissen wohl nicht, wen sie vor sich haben" kommentiert.

09.01.10
Nur wenige Tage nachdem man Bärbel ein neues Hüftgelenk eingesetzt hat, unterhält sie sich und das Krankenhauspersonal mit Liedern aus eigener Fabrikation.

01.01.10
Eisenpimmel sind Kulturhauptstadt.

15.12.09
Eisenpimmel können in London spielen.

05.12.09
Im schnuckeligen Wohnzimmer von Karl Arsch drehen Eisenpimmel mit Wolfgang Wendland ein Video zu "Füße hoch, Fernsehn an, Arschlecken" und trinken dabei sämtliche Requisiten leer.

28.11.09

Eine der letzten übrig gebliebenen Major-Schallplattenfirmen beweist Feingefühl und bietet Eisenpimmel an, mit dem Song "Generation Bier" auf einem Gothic-Rock-Sampler mitzuwirken.

3.11.09
Eisenpimmel müssen den Auftritt bei Punk im Pott absagen.

1.11.09
Eisenpimmel verbringen das Osterfest zurückgezogen im Kreise ihrer Familien, Sozialarbeitern und Zivildienstleistenden.

30.10.09
Das Label von Eisenpimmel versucht, die e-mails zu beantworten und kauft sich ein Fremdwörterlexikon.

29.10.09
Im Internet-Portal der Zeitung "Die Zeit" erscheint ein Artikel mit dem Titel "15 Bier für Bärbel Rotzky". Das Label von Eisenpimmel bekommt daraufhin erstmalig e-mails von Intellektuellen.

26.10.09
Im Januar 2010 muß sich Bärbel einer Hüft-Operation unterziehen.

19.10.09
Siggi hört beim Zigarettendrehen zufällig einen alten Song der Gruppe Tonnensturz und ist begeistert.

16.10.09
Addi werden beim Einkauf in seinem Discounter 28 Cent zu wenig berechnet. Er kauft sechs Flaschen Edelpils zu je 0,25 Euro (plus 6 x 0,25 Euro Pfand), eine Tüte Chips (0,69), eine Flasche Wodka Alexander (3,49), Weizenbrot geschnitten (0,55), eine Familienpackung Mini-Salamis (1,98), einen Kringel Fleischwurst (1,89), Sonnenblumenmargerine (0,79) und zwei Bio-Bananen (0,64).
Berechnet werden aber sechs Flaschen Edelpils zu je 0,25 EUR (plus 6 x 0,25 EUR Pfand), die Tüte Chips (0,69), die Flasche Wodka Alexander (3,49), Weizenbrot geschnitten (0,55), die Familienpackung Mini-Salamis (1,98), der Kringel Fleischwurst (1,89), die Sonnenblumenmargerine zu 0,79 und zwei Bio-Bananen für 36 Cent.

15.10.09
Siggi geht in den Zoo und verliebt sich in einen Nacktnasenwombat.

13.10.09
Mützes Schuhe gehen kaputt. An der rechten Außensohle löst sich das Gummi. Stimmung auf dem Tiefpunkt.

9.10.09
MTV will Eisenpimmel zu einer Show einladen.

8.10.09
Bei einem Hausbesuch einer Gruppe namens "Die Toten Crackhuren im Kofferraum" im Fernsehsender MTV läuft der Song "Huka-Tschaka Töff Töff", was der geflashte Moderator mit den Worten "Was ist das denn? Das ist ja völlig absurd" kommentiert.

4.10.09
Bärbel und Siggi sind Gast in der Plastic Bomb Radioshow und verpassen "Rach, der Restauranttester".

25.9.09
Offzieller Release der neuen Platte "Füße hoch, Fernsehn an, Arschlecken". Die ersten 6 CDs sind bereits am ersten Tag restlos ausverkauft.

16.9.09
Kurz vor der Bundestagswahl hält der Duisburger Oberbürgermeister eine Rede vor mehreren Menschen. Eisenpimmel werden mit keinem Wort erwähnt.

12.9.09
Beim Konzert in Duisburg spielen Eisenpimmel erstmals einen Song, den es gar nicht gibt. Er heißt "Roy Black im Bahnhof" und ist exklusiv bei You Tube zu hören.

11.9.09
EA80 sagen das morgige Geheimkonzert ab. Martin hat eine Mandelentzündung. Eisenpimmel werden alleine spielen. Anreise zwecklos, es gibt keine Karten mehr.

8.9.09
Eisenpimmel sollen beim diesjährigen "Punk im Pott" spielen.

7.9.09
Eisenpimmel erklären dem Veranstalter, daß sie die zwölf Euro Gage dringend brauchen. Dieser erbittet sich einen Tag Ruhe und eine Flasche Scotch.

6.9.09
Eisenpimmel sollen doch nicht beim diesjährigen "Punk im Pott" spielen, da herausgekommen ist, daß Eisenpimmel da schonmal gespielt haben.

5.9.09
Eisenpimmel sollen beim diesjährigen "Punk im Pott" spielen.

1.9.09 - 3.9.09
Studio-Sessions für die CD-Beilage vom Ox und Plastic Bomb. Die Arrangements für die Bläser müssen umgeschrieben werden, 27 von 77 Gitarrenspuren sind völlig unbrauchbar und das Wetter in Paris ist beschissen.

28.8.09
Gutes Eqiupment ist das A und O. Mütze kauft sich einen neuen 3er-Stecker und gibt Addi das Einweg-Feuerzeug, das nie funktioniert, zurück.

22.8.09
Die Beilagen für die CD-Box stehen fest. Fehlen nur noch patente Kräfte, die sie sorgsam verpacken. Es kommt zum Deal mit einem Altersheim.

14.8.09
Karl Arsch erklärt die unkonventionelle Idee von gestern für gestorben, da er die Schuhe inzwischen in den Sammel-Container geschmissen hat.

13.8.09
Karl Arsch kommt auf die unkonventionelle Idee, der CD-Box auch noch ein paar Schuhe beizulegen.

11.8.09
In der Fußgängerzone bedroht ein durchgeknallter Typ Wolle, Bärbel und Karl mit einem Becher Eistee.

30.7.09
Immer noch keine Anfrage für "Wetten daß.."! Langsam wird die Zeit knapp.

20.7.09
Bärbel konzepiert, entwirft und strickt die bandeigenen Pimmelwärmer in den Größen Wolle und Mütze.

3.7.09
Karl Arsch ist erkältet. Zum Glück keine Schweinegrippe!

2.7.09
Karl Arsch fällt besoffen in die Hecke.

1.7.09
Karl Arsch ist besoffen.

30.6.09
Karl Arsch gratuliert Wolle Pannek zum Kind.

29.6.09
Wolle Pannek ist wieder nüchtern.

28.6.09
Wolle Pannek ist immer noch besoffen.

27.6.09
Wolle Pannek ist besoffen.

26.6.09
Wolle Pannek ist Vater! Wolle Pannek ist Vater! Wolle Pannek ist Vater!

23.6.09
Der Slime-Tribute-Sampler erscheint. Eisenpimmel sind nicht dabei, weil sie zu blöd waren, den Text richtig abzuhören.

22.6.09
Das Autogramm, für das Karl Arsch bei dem Konzert in Karlsruhe stolze zwei Euro bekam, wird bei e-bay für 9 Cent versteigert.

21.6.09
Beim Anhören der Masterbänder für die neue Platte fällt auf, daß die Songs für den internationalen Markt von Essen, Gelsenkirchen und Wanne-Eickel wie geschaffen sind.

20.6.09
Mütze bringt seinen alten Toaster zum Schrottplatz und läßt sich die Abrwackprämie in Höhe von zwei Arschtritten in bar auszahlen.

18.6.09
Addi besucht seinen alten Kumpel Gunter Gabriel auf dessen Hausboot.

10.6.09
Siggi schießt auf einem Promi-Fußball-Turnier in Köln bei der 8-17-Niederlage seines Teams das wichtige 1:0.

29.5.09
Beim "Ruhrpott-Rodeo"-Festival wird Zuschauerin Bärbel mit einem Rockstar verwechselt und muß andauernd Autogramme geben.

10.5.09
Bei der Fotosession für das Cover der neuen CD kugelt sich Bärbel den Arm aus.

1.5.09
Während der 1.Mai-Randale in seinem Wohnzimmer fügt sich Siggi an seinem Jogginganzug ein Loch zu.

13.4.09
Wolle kauft sich zwei Stangen Tabak.

9.4.09
Wolle will mit dem Rauchen aufhören.

7.4.09
Eine bekannte Duisburger Brauerei erklärt sich bereit, die neue Platte zu sponsorn.

4.4.09
Schwanki, ein alter Bekannter der Gruppe kann sich vorstellen, daß Eisenpimmel einmal beim Schlager-Grand-Prix auftreten.

2.4.09
Der Versuch, Mützes Schlangen zu Vegetariern zu machen, scheitert an einem wurmstichigen Apfel.

30.3.09
Siggi fährt zu Archi nach Berlin, um den Mixen der neuen Platte den letzten Schliff zu verpassen. Beim Kacken in einem Restaurant am Alexanderplatz fällt ihm eine hübsche Kellnerin auf.

15.3.09
"Was in Wirtschaftskrisen immer gut läuft ist Wirtschaft" meint Addi und spielt mit dem Gedanken, sein Biertaxi wieder zu eröffnen.

27.2.09
Im Proberaum stehen zwei Kästen Pils. Die Band beschließt weiterzumachen.

26.2.09
Karl ruft Wolle an und teilt ihm mit, daß er ein Wichser ist.

25.2.09
Bärbel trifft Siggi auf der Straße und geht wortlos an ihm vorbei.

24.2.09
Mütze kriegt seine Gitarre wieder zurück. Ralli will 500.000 Euro Schmerzensgeld oder einmal Pommes Schranke.

23.2.09
Wolle schreibt eine Presserklärung und schickt sie an den "Rolling Stone".

22.2.09
Addi sucht sich zehn andere Bands.

21.2.09
Mütze verkauft seine Gitarre an Ralli.

20.2.09
Skandal im Proberaum! Um elf Uhr ist das Bier alle! Die Band beschließt sich aufzulösen.

31.1.09
Siggi will sich in das goldene Buch der Stadt eintragen, doch das Personal im Rathaus ist massiv dagegen.

25.1.09
Bei einem Sturm fliegt Karl ein Bürostuhl, der auf dem Gehweg als Sperrmüll steht, in das Dach seines Hauses.

23.1.09
Eisenpimmel spielen den Song "Die Lehre" von Slime für den geplanten Tribute-Sampler ein.

22.1.09
Nicht abgelehnt werden Brüste. Der "Titten Gedächtnis Song" entsteht und bleibt jetzt wie er ist.

21.1.09
Auch der neue Vorschlag, sich thematisch dem Fallobst zu widmen, fällt durch. Der "Quitten Gedächtnis Song" wird von der Band abgelehnt. Krise!

20.1.09
Der "Mitten Gedächtnis Song", ein Plädoyer für die Vermeidung von Höhen und Tiefen im Leben, muß aufgrund des Textes umgeschrieben werden. In allerletzter Minute!

10.1.09
Silvester ist vorbei. Bärbel, Wolle und Siggi sind wieder nüchtern, Mütze, Addi und Karl brauchen noch Bedenkzeit.

S

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